1 Einführung
- Ziel dieses Dokuments: Wir erwarten von jedem Spieler unseres Servers, dass er bei Interaktionen mit anderen Spielern in der Lage ist, Roleplay zu führen.
Dieses Dokument dient als Erweiterung zum Regelwerk und beschreibt, was wir von Spielern im RP erwarten.
- Warum guter Dialog wichtig ist: Fördert Spielspaß, vermeidet Fail-RP und sorgt für eine bessere Erfahrung für alle Beteiligten.
Ein Überfall birgt immer Risiken. Diese Risiken geht man bewusst ein und die Angst vor dem Eingriff der Polizei oder eines möglichen Gefechtes darf keine Begründung dafür sein, Power-RP zu führen, der Gegenpartei keine Reaktionszeit zu geben oder Personen, die keine direkte Bedrohung darstellen, verfrüht zu töten.
- Interaktion statt einfach nur Looten – Spieler sollten eingebunden werden.
- Klare, aber authentische Kommunikation – Drohungen, Verhandlungen und Dynamik.
- Glaubwürdige Motive – Warum führt der Charakter diesen Überfall durch?
- Spannungsaufbau – Ein Überfall sollte mehr als ein schnelles „Hände hoch, Geld her“ sein.
- Persönliche Motivation - Charakter mit Hintergrund (z. B. Verzweiflung, Rache, finanzieller Druck).
- Effektive Nutzung der Zeit - Während du ein Fahrzeug aufbrichst, unterhältst du dich mit der Person.
- Realistisches Verhalten – Bleibe glaubwürdig und verzichte auf unnötiges Herumhampeln und im Zickzack laufen.
- Während eines Überfalls ist es erforderlich, dass man sich mit der ergebenden Person unterhält und RP führt.
- Z. B. während ich ein Fahrzeug aufbreche, unterhalte ich mich mit dem Betroffenen.
- Direkt und bedrohlich: „Wenn du machst, was ich sage, kommst du hier heil raus. Also, keine plötzlichen Bewegungen!“
- Psychologische Dominanz: „Glaubst du, das hier ist das erste Mal für mich? Ich kenne jede deiner Optionen – und keine davon endet gut für dich.“
- Einbindung der Opfer: „Erzähl mir was über dich, vielleicht lässt mich das netter zu dir sein.“
¶ 4.2 B. Kontrollierte Verhandlungen
- Drohungen mit Konsequenzen: „Du hast zwei Möglichkeiten: Gib mir, was ich will, oder du erklärst später der Polizei, warum du verletzt bist.“
- Deeskalation und Kooperation fördern: „Ich will niemandem wehtun, wir wollen nur unser Ding durchziehen. Bleib ruhig, dann geht das für alle gut aus.“
- Lockere Art zur Entspannung der Lage: „Also, ich hab echt nen schlechten Tag gehabt, lass uns das hier schmerzfrei halten, okay?“
- Ironische oder stilisierte Sprüche: „Heute ist dein Glückstag! Du darfst einen Beitrag zu meiner nächsten Investition leisten.“
- Sinnloses „Hände hoch, Geld her“ ohne Dialog oder Tiefe.
- Unglaubwürdige Überfälle ohne klaren Grund oder Motiv.
- Überfälle direkt vor Safezones oder an Geldautomaten (ATMs).
- Affiges verhalten wie Herumhampeln und im Zickzack laufen.
- Fragen nach dem Namen: Der Name wird in der Regel nicht benötigt und bietet meistens keinen Mehrwert für die Situation. Solche Fragen erwecken eher den Verdacht auf gezieltes „Hunting“.
- Jeden Satz mit "oder du bist Tot" beenden. Diese Aussage kann ggf. man auch anders formulieren.
- RDM ohne Reaktionszeit oder obwohl die Gegenpartei der Forderung nachkommt.
- Eine Reaktion gilt nur dann als gegeben, wenn die bedrohte Person ihr Verhalten aktiv ändert (z. B. eine Waffe zieht).
- Wenn die Person ihr Verhalten nicht ändert (z. B. weiter in dieselbe Richtung läuft oder fährt), liegt keine Reaktion vor.
- Zudem muss eine gewisse Kulanzzeit eingeräumt werden, bevor die Reaktion der Gegenpartei bewertet wird – da es etwa eine Sekunde dauert, bis der Voice-Chat beim Gegenüber ankommt.
- Solange die Gegenpartei keine unmittelbare Bedrohung für das eigene Leben darstellt und zumindest teilweise kooperativ ist, muss das Töten das letzte Mittel sein.
- Beispiel: Die Gegenpartei hält an, steigt jedoch nicht innerhalb von 10 Sekunden aus. In diesem Fall muss länger gewartet und gegebenenfalls die Bedrohung mehrfach wiederholt werden.
- Beispiel: Die Gegenpartei kommt den Forderungen nicht schnell genug nach. Dies ist in der Regel keine Begründung, das Gegenüber zu töten, es sei denn, es ist hundertprozentig sicher, dass nur Zeit geschunden wird. Die Forderung sollte mehrfach wiederholt werden und angemessene Zeit gegeben werden.
- Zeigt ein Video glaubwürdig, dass die Gegenpartei gerade dabei war, der Forderung nachzukommen (und nicht nur Zeit schinden wollte), handelt es sich in der Regel um RDM – auch wenn dies länger als 10 Sekunden dauert.
- Fehlende Gegenstände wie Kabelbinder oder Dietriche.